Leserbrief

Zum Beitrag „Lust am Campen nimmt zu“

Ganz andere Möglichkeiten

Zum Artikel „Lust am Campen nimmt zu“ vom 7. August:

Mieten oder kaufen, diese Frage stellt sich häufiger, wenn man sich mit dem Thema „Reisemobil“ befasst. Was spricht für die Miete: Keine Ausgaben für Anschaffung/Steuer/Versicherung, keine Hauptuntersuchung und keine Sorgen um die unterjährige Unterstellung des Mobils. Also eigentlich nur Vorteile? Leider nein. Es gibt noch ein nicht zu unterschätzendes Problem: Auch bei den Reisemobilen gibt es inflationäre Wachstumstendenzen.

Vor Jahren wiesen noch viele Mobile deutlich unter sechs Meter Aufbaulänge und damit auch ein relativ geringes Leergewicht auf, so dass noch genügend Reserven für die Zuladung bis zur für die Führerscheinklasse B relevanten 3,5 Tonnengrenze vorhanden sind. Davon kann man bei heutzutage vermieteten Reisemobilen nicht mehr ausgehen.

Spontaner Start zu Kurztrip

Wer aber über ein eigenes motorisiertes Freizeitfahrzeug verfügen kann, dem eröffnen sich neue Möglichkeiten: Spontaner Start mit dem Reisemobil zu einem Wochenend-Kurztrip ohne Suche nach einem Übernachtungsquartier. Zudem ist die Besatzung dank bordeigener Toilette nicht auf die Nutzung von hygienisch bedenklichen Autobahn-Toilettenanlagen angewiesen. Und der große Innenraum lässt eine Rast bei schlechtem Wetter zu einem angenehmen Erlebnis werden.

Johann Kose, Ladenburg

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