Leserbrief

Geht es noch demokratischer?

Zum Artikel "AfD keine ,normale demokratische Partei'" vom 13. September:

Eine im Grunde nichts Neues verbreitende Studie zur AfD nehmen Sie zum Anlass, groß auf der ersten Seite mit einem Bericht vor dieser Partei zu warnen. Wie groß muss eigentlich die Angst ihrer Redaktion insgesamt vor der AfD sein, dass Sie bei jeder Gelegenheit offen oder verdeckt gegen diese Partei vorgehen? Auch so kann man Wahlhilfe machen, indem man entsprechende unbedeutende Berichte auf der Top-Position der ersten Seite mit entsprechender Aufmachung bringt.

Rund 30 000 Mitglieder

Mit den Vorwürfen populistisch, rechts, nun auch noch nicht "normal demokratisch" wird eine Partei, die immerhin rund 30 000 Mitglieder hat, die mehr als zwölf Prozent der Bürger gewählt haben, diskreditiert. Welche Partei ist eigentlich normal demokratisch? Die AfD ist die einzige Partei, die Volksabstimmung nach Schweizer Vorbild fordert. Geht es noch demokratischer?

Die AfD ist weiter die einzige Partei, die gesunde Familie fördert, sich klar gegen Straffreiheit der Abtreibung positioniert, die Gender-Philosophie mit verderblichen Folgen (neue Bildungspläne, LSBTTIQ, Ehe für alle) verwirft. Ist eine Partei populistisch, wenn sie sich zu solchen Themen, klar positioniert? Keineswegs!

Bekämpft und ausgegrenzt

Leider hat sich inzwischen eine Mehrheit unserer Bevölkerung an die Früchte der 1968er Revolution gewöhnt und die bewährten Wertmaßstäbe, die unsere Zivilisation erst hervorgebracht haben, weitgehend verloren. Man verschiebt die gesellschaftlichen Normen nach links und urteilt dann, was als "normal" gilt, an verschobenen Wertmaßstäben. So einfach ist das.

Jeder, der sich in patriotischer Weise zu seinem Vaterland, zur reichen Geschichte unseres Volkes, das wie alle Völker dieser Erde, traurige Schattenseiten hat, bekennt, gilt als rechtspopulistisch. Die AfD wird bekämpft, ausgegrenzt mit dem Vorwurf nationaler und völkischer Politik. Roland Heppel, Weinheim