Leserbrief

Gespaltene Meinungen zu Kommentar

Zum Kommentar „Trump, der Taliban“ vom 8. Januar

Den Kommentar von Walter Serif kann man nur als bösartig bezeichnen. Er nennt den demokratisch gewählten Präsidenten der USA einen Taliban und bezeichnet ihn als irre und wahnsinnig. Anscheinend sympathisiert er eher mit den Terrorstrategen des Mullahregimes in Teheran, die den Staat Israel auslöschen wollen. Man kann unterschiedlicher Meinung sein, ob die politischen Aktionen von Donald Trump durchdacht sind. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern im Amt hat er aber bisher im Mittleren Osten noch keinen Krieg begonnen oder Staaten wie Libyen ins Chaos gestürzt. Franz Grossmann, Mannheim

Im Gegensatz zu Karl A. Lamers und seiner unionstypischen Geschichtsklitterung, die vorsätzlich ignoriert, dass der sogenannte IS ein Konstrukt der CIA zur Legitimation des weltweiten US-amerikanischen „War on Terror“ ist, nennt Walter Serif die Dinge beim Namen, in einem Kommentar jenseits des hündisch ergebenen GroKo-NATO-Tremolos. In der Tat demaskieren sich die USA peu á peu zu dem, was sie seit Jahrzehnten sind: die größte Gefahr für den Weltfrieden. Ohne Rücksicht auf das Völkerrecht ziehen sie „ihr Ding“ durch, und wer ihrem geostrategischen Masterplan zur „Einzigen Weltmacht“ (Zbigniew Brzeziski) im Wege steht, wird entweder ökonomisch stranguliert, oder gleich physisch eliminiert.

Kernwaffen als Argument

Man muss Ali Chamenei oder Kim Yong Un nicht mögen; aber wie Serif treffend bemerkt, ist das einzige Argument, das in den USA verstanden wird, der Besitz von Kernwaffen. 

Peter Grohmüller, Edingen-Neckarhausen

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