Leserbrief

Leserbrief Zum undichten Dach der Karl-Trunzer-Schule in Buchen

"Goldenes Zeitalter" für Kinder aufpolieren

Wo Kinder sind, da ist ein goldenes Zeitalter", steht im Vorwort der Homepage der Stadt Buchen zu lesen. Doch sieht es in Buchen wohl etwas anders aus, wie man es an der Tropfsteinschule sehen kann, die sich Hauptschule nennt.

Wer sich ein wenig mit nassen Hauswänden auskennt, weiß, dass die Umstände in dieser Schule nicht nur gesundheitsgefährdend sind, sondern dass der Trocknungsvorgang aller Räumlichkeiten - nach der Reparatur des Daches - mindestens zwei bis drei Monate dauert, und das mit sehr aufwendiger Technik, die einen Höllenlärm veranstaltet. Wenn diese Schule in Zukunft überhaupt noch nutzbar ist.

Bürgermeister Burger spricht mit gespaltener Zunge, wenn er von der "familien- und kinderfreundlichen Stadt Buchen" spricht und sich im gleichen Atemzug hinter Gutachtern versteckt, die angeblich Lösungen herbeischreiben sollen. Mit Gutachten lässt sich kein undichtes Dach abdichten, Herr Burger.

Was mich wundert, ist, dass Schulleiter Scheuermann nicht einfach die Schule schließen lässt? Wo ist das Gesundheitsamt, dass doch die Gefahren an Leib und Leben der Kinder durch Nässe und Schimmelpilze kennt? Wo ist das Ordnungsamt, wo die Berufsgenossenschaften? Wo ist die oberste Schulbehörde, die für solche Missstände zuständig ist? Wo sind die mahnenden Ärzte, die doch sonst vor allen möglichen Gefahren der Grippe und anderen Parasiten sofort auf dem Plan stehen? Wo ist die Verwaltung, die nach Ausweichräumen sucht, die es in Buchen mit Sicherheit gibt, um den Schulbetrieb aufrecht zu halten? Beispielsweise Gemeindesäle der Kirchen, die tagsüber leer stehen. Wo sind die Elternvertreter, die die Einstellung des Schulbetriebes fordern, sofern es keine Alternativen gibt?

Vielleicht sollte Bürgermeister Burger einmal die ansässigen Unternehmer bitten, ihm einen Übergangskredit zu geben, oder sogar Spenden, um den Schlamassel zu beenden. Wenn es um Kunst und Krempel der Stadt Buchen geht, stehen doch auch die Lions-Clubberer oder die Rotarier bei Fuß, um zu spenden. Hier haben alle Spender endlich eine sinnvolle Aufgabe zu erfüllen. Darum: Rotarier aller Gemeinden vereinigt Euch, um das "Goldene Zeitalter für Buchener Kinder" wieder aufzupolieren.