Leserbrief

Zum Thema Bundesgartenschau

Größenwahn bei den Buga-Plänen

Dass die neugewonnenen Ami-Flächen einer Aufbereitung bedürfen, leuchtet ein. Dass man dabei an eine Neugestaltung einer Bundesgartenschau dachte, sei verziehen. Dass man aber einen Volksentscheid voreilig in Gang setzte, als man überhaupt noch nicht wusste, wie und was, ist Arglist, mutwillige Täuschung. Und noch von "Mehrheit für" zu sprechen ist Größenwahn.

Obwohl jeder noch so Unbedarfte mitkriegt, dass alle diese geplanten Bauvorhaben noch stets das Mehrfache wie angegeben kostete - nix wie druff ! Die Straße Aubuckel wird umgelegt. Dadurch werden angeblich die bisherigen Anwohner geschont. Wie kommen dann diese, und die, die in den anderen Straßen rundum in Feudenheim wohnen, in die Hauptstraße Feudenheims, ohne die Bewohner der inneren Seitenstraßen zu belästigen? Und wie kommen wir, z.B. Andersenstraße, nach Wallstadt usw.?

Am Friedhof entlang und der Theodor-Storm-Straße fahren ist verboten, also zuerst durch alle Nebenstraßen zur Hauptstraße, dann an der Riedbahn entlang mitten durch die armen, betrogenen Kleingärtner - o Gott, welche Verstopfung! Und die Aubuckler, wenn die Straße gekappt wird, werden die vom OB mit dem Hubschrauber befördert? Will man auch noch die Straßenbahn 7 nach Vogelstang verlegen oder gar abschaffen?

Mir scheint, die Befürworter und Drängler, die mit aller Gewalt die Buga wollen, benehmen sich geistig und verhaltensmäßig wie frischgeschlüpfte Meeresschildkröten: so schnell wie möglich zum Strand ...... bzw. zur Bundesgartenschau