Leserbrief

Heimatliche Wärme

Zum Artikel „Ein Besuch im Paradies süßer Kreationen“ vom 9. Dezember:

Dass diese pandemischen Zeiten uns doch sehr dünnhäutig machen, erlebe ich immer wieder, wenn ich die tägliche Lektüre meines „Mannheimer Morgen“ beendet habe. Beträgt die Fahrtroute von Mannheim nach Nienburg 482 Kilometer, die Luftlinie ganze 355 Kilometer, so ist der direkte Weg zum Herzen jedoch ganz unmittelbar. Wie beglückend ist da von einem „Schockelgaul“ oder einem „Mohrenköpfle“ zu lesen und nicht nur dabei werden unzählige Kindheitserinnerungen wach.

Vor allem aber ist für mich die heimatliche Wärme zu spüren. Mag sein, dass das ein wenig spinnert ist, aber es macht glücklich – und kostet nicht einmal etwas! Ganz im Gegensatz zu meinem allerschönsten Lustkauf: ein Tannenbaum aus dem Odenwald.

(Uta von Sohl, Nienburg)

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