Leserbrief

Hoffnungsloser Kommentar

Zum Kommentar "Suche nach dem Weg" vom 28. Oktober:

Wie Herr Schmidhuber eingangs seines Kommentars richtig anmerkt, ist der größte Teil der minderjährigen Flüchtlinge, die nach Deutschland gelangen, im Hinblick auf strafrechtliche Handlungen absolut unauffällig. Somit entsprechen die Jugendlichen mit Migrationshintergrund statistisch gesehen der Gruppe der Jugendlichen ohne Migrationshintergrund.

Leider gibt es abgesehen davon eine Gruppe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, sogenannte Mehrfach- und Intensivtäter, welche von dem allgemeinen Bild der Straffälligkeit sehr stark abweichen. Diese Personengruppe ist weder für repressive noch pädagogische Maßnahmen zugänglich. Daraus resultiert, dass die getroffenen Maßnahmen und Strafen nicht greifen und auch keine Verhaltensveränderung im positiven Sinne festgestellt werden kann. Somit ist es absolut blauäugig, anzunehmen, dass dieser Personenkreis durch Intensivpädagogik zu einer Verhaltensänderung bewegt werden kann.

Letztendlich muss man sich hier auch die Frage stellen, ob eine Rückführung in die Herkunftsstaaten bei diesem Personenkreis der jugendlichen Intensivtäter nicht die sinnvollere Maßnahme wäre. (Markus Sachs, Mannheim)

Der Kommentar von Herrn Schmidhuber zum Thema minderjährige kriminelle Flüchtlinge ist an Hoffnungslosigkeit und Resignation schwer zu überbieten. Mannheimer Bürger und Steuerzahler sollen sich also mit jungen, kriminellen Personen abfinden. Auch sollen wir verstehen, dass diese Personen hier eine kriminelle Karriere beginnen, die sie dann 40, 50 Jahre so weiter führen. Hallo, geht's noch? Sind Gesetze und Vorschriften zum Asylrecht eigentlich in Fels gemeißelt?

Schnelle Reform nötig

Gesetze und Vorschriften werden ständig geändert und angepasst. Das ist hier dringend notwendig, angesichts der Tatsache, dass immer mehr Afrikaner nach Europa drängen. Wenn ich dann noch akzeptieren soll, dass ein jugendlicher Flüchtling im Jahr 50 000 Euro die Sozialkassen kostet, ein krimineller wegen besonderer Betreuung noch mehr, geht bei mir der Blutdruck hoch. Aus wenigstens zwei Gründen bedarf es hier einer klaren Kante.

Erstens, um hier bereits Anwesenden zu sagen: So nicht! Zweitens, um die Sogwirkung in den Heimatländern zu verringern. In deren Heimatländern herrscht das Recht des Stärkeren, somit von Männern. Diese Einstellung bringen die meisten nach Europa mit. Dann der Kulturschock. Recht und Ordnung, Gleichberechtigung und so weiter.

Das neue verträgt sich nicht mit dem alten Denken. Einige wollen sich anpassen, andere nicht. Um die geht es hier. Solche kann man nicht wegen eines 70 Jahre alten Asylgesetzes endlos sozialisieren. Eine schnelle Reform ist nötig. Hier in Mannheim gibt's Probleme genug, der Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate in Baden Württemberg. Und werter Herr Schmidhuber, ein Kommentar mit der Aussage: "Da kann man halt nichts machen!", ist keine Option für die Zukunft. (Lothar Pernikas, Mannheim)