Leserbrief

Ich möchte Naidoo verteidigen

Zum Artikel „Naidoos Rauswurf bei RTL jetzt endgültig“ vom 13. März:

Ich möchte kein Rassist sein und trotzdem Xavier Naidoo verteidigen. Seine als Rassismus bezeichneten Texte mögen etwas übertrieben sein, aber Hassbotschaften erkennt man nicht. Wie dieser Mannheimer Sänger zerstört wird, ist aber bezeichnend. Muss man denn Vergewaltigungsfantasien und frauenverachtende Texte zum Besten geben, um anerkannt zu werden? Oder Polizisten mit dem Tod bedrohen, wie in verschiedenen Linksliedern zu hören ist, um die Zustimmung der Gesellschaft zu bekommen?

Wer mag, soll mich als Rassist bezeichnen. Aber auch mich stören viele Dinge, die von unseren Gästen hier dargeboten werden. Es muss möglich sein, solches anzusprechen, auch in einem Lied, ohne dass man dermaßen zerstört wird.

Jürgen Schmitt, Mannheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2IV8DbZ