Leserbrief

Ihre Meinung ist gefragt

Liebe Leserin, lieber Leser,

als Bundespräsident hat Richard von Weizsäcker einmal gesagt: "Die deutsche Frage ist so lange offen, wie das Brandenburger Tor geschlossen ist." Am 9. November jährt sich zum 25. Mal der Tag, an dem die Mauer fiel und das Brandenburger Tor nicht länger als trauriges Symbol der "widernatürlichen Teilung unseres Vaterlandes" diente, wie Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) noch tags zuvor formuliert hatte. Das Haupthindernis für ein Leben in Freiheit hatten die DDR-Bürger friedlich beseitigt. "Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört", brachte es Willy Brandt (SPD) auf eine gängige Formel. Sein Parteifreund Walter Momper, beim Mauerfall Regierender Bürgermeister von Berlin, schwärmte: "Wir Deutschen sind jetzt das glücklichste Volk auf der Welt!"

Wie haben Sie die Zeit in Erinnerung, als die Mauer noch stand? Wie haben Sie unter ihr gelitten? Was bedeutet es für Sie, dass Mauer und geteiltes Deutschland Vergangenheit sind? War die DDR für Sie eine Alternative zur Bundesrepublik? Worin sehen Sie die Gründe, die das SED-Regime zusammenbrechen ließen?

Schreiben Sie uns bis zum 3. November zu diesen und anderen Fragen rund um den Fall der Mauer Ihre Meinung. Diese möchten wir am 8. November in unserer Themenausgabe zum Jubiläum an dieser Stelle veröffentlichen. tö

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