Leserbrief

Kommunikation mit Aktionären abgeschnitten

Zum Artikel „Videobotschaft aus Kalifornien“ vom 22. Mai:

Es ist schon bemerkenswert, dass über Kultusbehörden, verschuldete Kommunen und Lehrer lautstark geklagt wird, weil die elektronische Kommunikation zwischen Schule und überforderter Familie nicht optimal organisiert wird, es aber klaglos akzeptiert wird, dass die Kommunikation zwischen Aktionär und Hauptversammlung (HV) bezüglich der möglichen Wortmeldungen total abgeschnitten wird.

Selbst Weltmarktführer wie SAP bemühen sich nicht, eine Video-Plattform einzurichten, in die die Aktionäre ihre maximal Fünf-Minuten-Wortmeldungen einstellen könnten, obwohl sie dazu in der Lage wären, wie die Plattner-Video-Einspielung zeigte. Als Aktionär kann man seine Wortmeldung natürlich bei twitter einstellen, aber alles konzentriert auf einer zur Firma gehörenden Plattform zu sammeln, wäre sicher effizienter und würde es den Berechtigten erlauben, sich zu informieren, wodurch, selbst bei stationären HVs in der Nach-Corona-Zeit, sinnvolle Fragen dazu gestellt werden können und überflüssige Vortragszeit gespart werden kann. (von Elmar Weigel, Ludwigshafen)

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2ZXHQ8N