Leserbrief

Kreisel in Ladenburg machbar?

Zur Doppelseite „Nach mehr als 100 Jahren Anlauf: Letzte Lücke der Landesstraße 597 wird geschlossen“ vom 16. Februar:

Ein großes Lob an die Presse und an das Regierungspräsidium Karlsruhe, die sich beide bemühen, die Umsetzung dieses demokratisch legitimierten, aber nicht unumstrittenen Projekts offen und transparent zu gestalten. Aber ebenso wie der „Mannheimer Morgen“ in seine Chronologie die Gründung der beiden Bürgerinitiativen in Ladenburg und Edingen-Neckarhausen aufgenommen hat, so hätte sich auch das Regierungspräsidium dieser Bürgerinitiativen entsinnen müssen.

Schlecht vorbereitet

Dass in Edingen-Neckarhausen die Räumlichkeiten nicht ausreichten, belegt eher das Gegenteil. In Ladenburg empfand ich das Team des Regierungspräsidiums dann leider als schlecht vorbereitet. Beim Thema Kreisel signalisierte man eine Prüfung, verheddert sich dann aber in Widersprüche. Auch weil im „Mannheimer Morgen“ schon zu lesen war, er sei vom Tisch. Ist die Prüfung nur ein Placebo oder ist man Willens, die Prüfung vorzunehmen? Und darf man das überhaupt? Bei der von mir als Paradebeispiel für das nächste Schwarzbuch der Steuerzahler benannten Eisenbahnbrücke hieß es lapidar, der 18 Jahre alte Planfeststellungsbeschluss gilt. Was nun? Einmal sind Änderungen möglich, einmal nicht?

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2BUNhcm