Leserbrief

Kritik an der Terrorismus-These

Zum Kommentar „Panik fehl am Platz“ vom 23. Dezember:

Als ich 1993 in New York vor dem World Trade Center stand, hätte ich es nie für möglich gehalten, dass Terroristen diese gigantischen Türme zum Einsturz bringen könnten. Zum Thema Terrorismus schreibt Madeleine Bierlein: „Wir sollten daher nicht vergessen: Terrorismus ist eine Strategie der Schwachen, derjenigen, die keine Macht haben.“ Dieser Satz ist, vor dem Hintergrund der Terroranschläge vom 11. September, eine absolute Zumutung.

Bin Laden ohne Macht

Wenn ich Frau Bierlein halbwegs richtig verstehe, dann war Osama bin Laden ein schwacher Mensch ohne Macht. Mir sind in meinem Leben schon einige schwache Menschen ohne Macht begegnet – beispielsweise Obdachlose. Die Terroristen, die die furchtbaren Anschläge vom 11. September geplant und durchgeführt haben, waren mit absoluter Sicherheit keine schwachen Menschen ohne Macht. Der Kommentar von Frau Bierlein markiert einen Tiefpunkt und ist eine Beleidigung der Intelligenz. (Jürgen Rausch, Hockenheim)

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2SFpSUO 

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