Leserbrief

Kulturelle Errungenschaften erhalten

Zum Interview mit Ulrike Ackermann "Meinungsfreiheit stand noch nie unter solch einem starken Druck" vom 27. September:

Dieser Überschrift im "MM" kann ich mich vorbehaltlos anschließen. Wer kritische Fragen oder Behauptungen bezüglich Gegenwart und Zukunft unseres Landes stellt, muss seine Worte wohl überlegen, um nicht in die rechte Ecke verfrachtet zu werden. Problemlos nur, wenn man dem linkslastigen Mainstream folgt. Wer in dieses Horn bläst, ist modern, aufgeschlossen gegenüber anderen Kulturen, kurzum ein Mensch, der in diese Zeit passt.

Wohltuend, dass Frau Ackermann, als Leiterin des Instituts für Freiheitsforschung, einige Behauptungen aufstellt, die kontrovers zum oben genannten Mainstream und auch vieler Medienmeinungen stehen. Es gilt, unsere kulturellen Errungenschaften, wie Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Gleichberechtigung, Religionsfreiheit und säkularer Staat zu schützen und zu erhalten und keines davon auf dem Altar kultureller Vielfalt zu opfern.

Zuwanderer sollen sich anpassen

Dazu gehört eben auch, dass zugewanderte Menschen sich unserem Lebensstil anpassen und nicht umgekehrt, dass gegen salafistische Umtriebe konsequenter als bisher vorgegangen wird. Denn Religion ist bei uns "Privatsache" und darf nicht den öffentlichen Raum bestimmen, wie Frau Ackermann schreibt. Wer nicht auf Burka, Hidschab oder Kopftuch verzichten mag, will sich daran nicht halten und verweigert innerlich seine Integration.

Es wird ganz bewusst eine optische Abgrenzung zu dieser Gesellschaft herbeigeführt. Damit wird auch dokumentiert, dass der Islam in seinen vielen Ausprägungen noch nicht zu Deutschland gehört und es ist fraglich, ob er es mit seinen diversen Ideologien jemals schaffen wird. Großes Lob an die Redakteurin Lena Grocholl, welche das Interview geführt hat und einen sehr guten Kommentar "Grenzen der Toleranz" dazu geschrieben hat. Der Inhalt des Kommentars hebt sich wohltuend von oft umstrittenen Meinungen einiger ihrer Kollegen ab.