Leserbrief

Leichtsinnige Verkehrsteilnehmer

Zum Artikel "Das ist eine unerklärliche Häufung" vom 14. September:

Wenn man, wie ich, viel zu Fuß unterwegs ist, früher viele Jahre mit Auto oder mit meinem Partner im Auto, wundert mich das eigentlich nicht, was sich auf den Straßen so abspielt. Wie viele Leute hängen am Smartphone (sie sind alle unersetzlich) und gefährden den Verkehr in nicht zu verantwortender Weise.

Da wird gerast, gedrängelt, so dicht aufgefahren, dass man jeden Moment auf den Knall wartet. Da wird mitten auf der Straße verbotswidrig gewendet.

Da sind viele Leute - nicht alle - übermüdet, gestresst, gereizt, aggressiv und fahren in wahnsinnigen Geschossen herum, wobei der Kopf zum Denken nicht immer mithält. Blinken ist völlig aus der Mode gekommen - "Achtung, ich komme, macht Platz" - an der roten Ampel müssen sie dann warten.

Rücksichtslosigkeit siegt

Gern wird auch rechts überholt, eingeschert, wieder rechts überholt. Es gibt sie noch, die besonnenen Autofahrer, aber man kriegt so das Gefühl, dass Rücksichts- und Gedankenlosigkeit immer mehr siegt. Krieg auf den Straßen!

Und wir Straßenbahnfahrer bekommen das deutlich zu spüren, die Anzeigetafeln zeigen immer häufiger an: Verspätung wegen Unfall. (Petra Stacha, Mannheim)