Leserbrief

Leser schreiben zum Grünhof

Zum Artikel „Mehrheit für Standort Spinelli“ vom 9. Dezember:

Den Grünhof auf Spinelli anzusiedeln, direkt neben dem größten zusammenhängenden Grünzug, den Mannheim zu bieten hat, ist eine kluge und richtige Entscheidung. Was sind denn die 200 Mitarbeiter und gut 100 Dienstfahrzeuge gemessen an dem hohen Verkehrsaufkommen auf der Straße „Am Aubuckel“? Schließlich waren es Feudenheimer, die sich gegen die Verlegung der Straße ausgesprochen haben. Auch ein Vorschlag, die Kreuzung am Bunker zu begradigen, um die Kapazität zu erhöhen, und den Rückstau zu minimieren, wurde von den Feudenheimern nicht unterstützt.

Ich habe immer wieder den Eindruck, wenn es um Feudenheim geht, dann ist das viel gewichtiger, auch beim „MM“, als bei jedem anderen Stadtteil. Da fallen einige PolitikerInnen um und nehmen ganz schnell die dortige Meinung an, ohne Rücksicht auf die anderen Stadtteile. Da fragt man sich schon: Meinen die Feudenheimer und auch manche Politiker, dass die Feudenheimer die besseren Mannheimer sind?
(Volker Kögel, Mannheim)

Irgendwie hat der Gemeinderat kein Gespür für strategisches Vorgehen. Das Zusammenlegen der Betriebshöfe an einer Stelle, lähmt zum Beispiel bei einer nächsten Pandemie, à la Corona, den gesamten Betrieb. Ich mag mir die Rattenhorden, die dann durch die Abfallhaufen in den Stadtteilen wuseln, gar nicht vorstellen, weil das gesamte Personal in Quarantäne muss. Die Ertüchtigung der vorhandenen Standorte ist strategisch zu bevorzugen; Quarantänemaßnahmen sind leichter umzusetzen, ein Notbetrieb kann damit leichter aufrecht erhalten werden.

(Heribert Stefanski, Mannheim)

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