Leserbrief

Miete nun gesenkt?

Mannheim.Leserbrief zur Berichterstattung über Nikolas Löbel:

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit, ja Dreistigkeit, Herr Löbel davon ausgeht, dass es selbstverständlich sei, dass seine Mieter*innen seine Alterssicherung voll finanzieren. 2,6 Millionen Euro will er halt in 30 Jahren zu seiner Rentenzeit abbezahlt haben und „wenn ich teuer eingekauft habe, müssen halt die Mieter*innen mehr bezahlen“. Wo bleibt eigentlich die Korrektur der öffentlich eingeräumten Fehler? Sagte er nicht vor wenigen Wochen scheinbar zerknirscht, er erkenne nun auch, dass seine Mietforderung (14 Euro kalt) zu hoch sei und auch die Vermietung an ein Airbnb-Unternehmen ein Fehler war?

Um wie viel wurde denn die Miete nun gesenkt und wurde der Vertrag mit dem Airbnb-Unternehmen gekündigt? Oder wartet Löbel nur auf das schnelle Vergessen der Wähler*innen? Er möge bedenken: Am 26. September 2021 sind Bundestagswahlen und er ist der örtliche CDU-Kandidat. Viele Gelegenheiten, ihn an seine „Einsichten“ zu erinnern. (von Karlheinz Paskuda, Mannheim)

Leserbrief zur Berichterstattung über Nikolas Löbel:

Als parteiunabhängiger, jedoch sehr aufmerksamer, demokratisch gesonnener Leser und Wähler kann ich die Machenschaften eines Politikers wie Nikolas Löbel nur verurteilen. Hüte man sich jedoch, dieses gnadenlose inhumane Vorgehen als üblich zu verallgemeinern unter einer soeben gereiften Generation. Zumal von vielen Seiten, gerade unter den momentan herrschenden Bedingungen täglicher Ansteckungen, eifrig am demokratischen Konstrukt zu kratzen versucht wird.

Schröder hat es vorgemacht

Gerhard Schröder hat’s ja auf andere Weise vorgemacht, was man von seiner Partei hält, wenn man sie nur geschickt benutzt. Herr Löbel tritt im Kleinen in dessen Fußstapfen, nicht wissend, wie er damit dem Ansehen seiner örtlichen CDU Schaden antut. Sein Netzwerk hält ihn am aufrechten Gang. Besserer Rückschluss wäre der Rücktritt. Mit solchem Agieren könnten Leute wie er es überm Teich gar bis zum Präsidenten auf Abruf bringen, solange ihn seine „Parteifreunde“ seiner Kaltschnäuzigkeit wegen bewundern statt irgendwann verachten. (von Erich Möck, Mannheim)