Leserbrief

Mit gutem Beispiel voran

Zum Artikel „Dreyer attackiert AfD scharf“ vom 23. Oktober:

Sehr geehrte Frau Dreyer, Sie werden zitiert mit den Worten „Hass und Hetze seien Nährboden für Gewalt bis hin zum Mord“. Wenn diese Aussage Ihrer Überzeugung entspricht, warum gehen Sie nicht mit gutem Beispiel voran und unterlassen die von Ihnen ausgehende Hetze? Ich bin auch Ihrer Meinung, dass Hass und Hetze in der Vergangenheit sehr viel Unheil angerichtet haben, daher sollten besonders die Politiker respektvoller und vorbildlicher, auch mit Andersdenkenden (Parteien), umgehen.

Vor längerer Zeit sprach ein kluger Kopf die Worte: „Eine Demokratie erkennt man an dem Umgang mit den Minderheiten.“ Worte, die zum Nachdenken anregen. Mit Hinblick auf die Wählerstimmen, die jede Partei für sich gewinnen möchte, ist Hass und Hetze kein überzeugendes Argument. Im Gegenteil, mit zunehmend böswilligen Verleumdungen und Unterstellungen sinkt die Glaubwürdigkeit des Sprechers.

Verheerender Irrtum

Die Psychologen sagen, wenn die Argumente ausgehen, dann wechselt der Mensch die Sprache zu einem persönlichen Angriff. So auch hier in diesem Fall, sehr geehrte Frau Dreyer, Sie werden auf diesem Weg keine Wählerstimmen gewinnen können, schon gar nicht wenn sie diese zuvor in die sogenannte rechte Ecke gestellt haben. Nur klare, eindeutige und der Wahrheit entsprechende Argumente können die Wähler überzeugen. Hass und Hetze sind eine Spirale, an deren Ende man auf Gewalt und Mord trifft. Ein Problem sind dabei die sogenannten Trittbrettfahrer, sie nehmen die Hetze auf, machen sich diese zu eigen und glauben mit den von ihnen ausgehenden Gewalttaten der Allgemeinheit einen guten Dienst erweisen zu können. Ein verheerender Irrtum.

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/34qVro2