Leserbrief

Mit Natur in Einklang leben

Zum Artikel „Mit der Gen-Schere ans Gemüse“ vom 24. Juli:

Wie wahr, weit vorangeschritten ist die Wissenschaft in der Genetik. Aber die DNS (Desoxyribonukleinsäure) zu verändern, unabhängig davon, ob es sich hier um pflanzliches, tierisches oder menschliches Erbgut handelt, ist ein Eingriff in kosmische Gesetze, in die natürliche Evolution. Und es wird unweigerlich zu negativen Konsequenzen führen, denn der Mensch entscheidet aus der puren Willkür, aus seinem Ego heraus, was gut beziehungsweise unwert oder scheinbar verbesserungswürdig ist.

Er betreibt Selektion und tritt damit eine unaufhaltsame Lawine los. Ein Samen wird verändert, die Tiere fressen die genveränderte Pflanze und das letzte Glied in der Nahrungskette ist der Mensch, der noch nicht weiß, noch nicht einmal erforscht hat, inwieweit sich die DNS-Veränderung auf das Erbgut in ihm selbst und damit auf seine künftige Nachkommenschaft auswirkt. Etwas tun zu können bedeutet noch lange nicht, dass dessen Umsetzen positiv ist. Er kann beispielsweise eine Atombombe zünden, aber das bedeutet doch nicht, dass dieses keine negativen Auswirkungen hat.

Es ist nicht im Sinne des Göttlichen, pflanzliches, tierisches oder menschliches Erbgut zu verändern, denn der Mensch greift in den kosmischen, in den göttlichen Schöpfungsplan. Er schwingt sich zu Göttern auf, aber ist noch nicht einmal bereit, sich selbst in die Göttlichkeit zu heben, etwa den Frieden in sich oder auf der Erde zu manifestieren oder ein völkerübergreifendes Miteinander zu leben.

Es ist Perfektion, die er erlangen will. Er will sein wie Götter, aber er ist es nicht, nicht auf diesem Gebiet. Die DNS zu verändern, ist ein Missbrauch der Schöpfung Gottes. Der Mensch sollte besser wieder erlernen, mit der Natur im Einklang zu leben.

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2M2JFYh