Leserbrief

Mit Wasser gegen Fahrverbote

Zum Artikel „Fahrverbote ab 2019 für ältere Diesel“ vom 12. Juli:

Grenzwertüberschreitungen bei Stickoxiden und Staub haben dazu geführt, dass Fahrverbote ausgesprochen werden dürfen. Im Erfordernisfall werden dazu definierte Straßenabschnitte für Autos mit bestimmten Schadstoffklassen gesperrt. Stickoxide sind in Wasser löslich und Staub kann ebenfalls mit Wasser niedergeschlagen werden. Somit wäre es das Mittel der Wahl, bei Annäherung an den Grenzwert, die Fahrbahnen, der infrage kommenden Straßenabschnitte, mit Wasser zu besprühen.

In Ermangelung fest installierter Sprüheinrichtungen könnte man ersatzweise auch Tankfahrzeuge einsetzen, die für die Straßenreinigung benutzt werden. In einer Testphase könnten die optimalen Parameter für Sprühdüsen (Feinheit des Tropfenspektrums), Sprühhöhe, Sprühmenge sowie die Zeitintervalle (Häufigkeit) für die Besprühung ermittelt werden, um die Schadstoffkonzentration in der Luft abzusenken.

So könnte mit vergleichbar einfachen Mitteln die Luftqualität verbessert werden, im günstigsten Fall vielleicht sogar ein Fahrverbot vermieden werden. Einen Versuch wäre das doch wert, oder?

Info: Artikel unter https://bit.ly/2uNMcyJ