Leserbrief

„MM“ bewirkt etwas für Bürger

Zum Thema Journalismus:

Das Titelblatt des „Mannheimer Morgen“ vom 6. November ist für mich der Anlass, Ihnen einen seit längerem geplanten Leserbrief zu schreiben. Mein Vater hat zeit seines Lebens den „Mannheimer Morgen“ gelesen. Er nahm regen Anteil an Politik, am Weltgeschehen und Veranstaltungen. Im „Mannheimer Morgen“ fand er dazu die Informationen. Ich bin 1969 in Mannheim geboren, in Käfertal aufgewachsen und habe am Ludwig-Frank-Gymnasium Abitur gemacht. Danach bin ich zum Studium weggezogen und lebe mittlerweile auf Borkum.

Wenn man nach einem zeitlichen Abstand wieder in eine Stadt kommt, fallen Veränderungen viel mehr auf. Mannheim hat sich sehr positiv verändert – auch im Vergleich zu anderen Städten. Dazu hat sicherlich auch der „Mannheimer Morgen“ beigetragen. Die Zeitung ist ein Forum für Vereine, Initiativen und Veranstaltungen, die dadurch Mitglieder und Zuschauer bekommen. So kann eine Zeitung den Zusammenhalt fördern – über Informationsaustausch und auch durch eigene Initiativen wie die „Morgencard“, Ausflüge, Veranstaltungen und so weiter.

Arbeit immer wichtiger

Mein Vater ist im April im Alter vom 87 Jahren auf dem Lindenhof verstorben. Ich habe mich entschieden, den „Mannheimer Morgen“ digital zu abonnieren – als Würdigung für das, was der „Mannheimer Morgen“ für die Mannheimer Bürgerinnen und Bürger bewirkt und damit auch im Zeitalter des Internets ein kritischer, unabhängiger Journalismus bestehen bleibt. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Energie für Ihre journalistische Arbeit – sie wird durch die Konkurrenz des Internets nicht einfacher, aber immer wichtiger. Viele Grüße von der Nordsee nach Mannheim. Petra Schneider, Borkum