Leserbrief

Müllberge und schlechte Wegweiser

Zum Artikel „Taylor-Park in Vogelstang eröffnet“ vom 20. Juli:

Leider konnte ich urlaubsbedingt zur offiziellen Einweihung des neu gestalteten Bürgerparks auf Taylor nicht kommen. Aus diesem Grund habe ich mich eine Woche danach aufgemacht, diesen in Augenschein zu nehmen. Grundsätzlich kann man der Stadt Mannheim ein großes Lob aussprechen. Der Grünzug wurde wirklich toll umgesetzt und findet hoffentlich schnell Begeisterung unter den Mannheimer Bürgern.

Allerdings wurde mir beim Anblick der bereits nach sieben Tagen (!) entstandenen Müllberge im Bereich des Spielplatzes schlecht. Hier türmen sich säckeweise Abfälle, mittlerweile von Tieren und dem Wind in alle erdenklichen Richtungen verstreut. Nicht minder erschrocken bin ich über den neuen Wegweiser, der Fahrradfahrer und Fußgänger die näheren Ziele vermitteln soll.

Merkwürdige Richtungsangaben

So musste ich mit Entsetzen lesen, dass tatsächlich der beliebte Treffpunkt im Käfertaler Wald von „Karlstern“ in „Karlsstern“ umgetauft wurde. Nicht minder merkwürdig ist die Trennung von „Vogelstang“ und „See“ in zwei Wörter, was dem Mannheimer vermutlich bisweilen als „Vogelstangsee“ bekannt war.

Ebenfalls merkwürdig ist die vom Wegweiser vorgegebene Richtung zum See. Soweit mir bekannt, ist man bei der Stadt Mannheim stolz auf die Verbindung vom Käfertaler Wald über den Taylor-Grünzug. Sie führt durch die Frischluftschneise zwischen Vogelstang und Wallstadt bis hin zum zukünftigen Buga-Gelände in Feudenheim.

Warum schickt man dann Fußgänger und Radfahrer mittels des neuen Wegweisers nicht durch den neuen Grünzug zu den Seen, sondern lotst sie mit dem Richtungspfeil direkt in den Roßlauer Weg und anschließend durch das alte Gewerbegebiet Vogelstang? Man hat doch nun einen viel schöneren, neueren und auch grüneren Weg dorthin geschaffen.

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2OJuEQK