Leserbrief

Münchner Verhältnisse

Zum Artikel „GBG hilft Löbels Mieter“ vom 20. November:

In Ihrem Artikel schreiben Sie in der Zusammenfassung, dass Herr Löbel in der Kritik steht, da er bis zu 14 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen verlangt. Im eigentlichen Text schreiben Sie dann aber, dass Herr Löbel bis Mitte der 47. Woche noch im Internet auf der Seite des Studierendenwerks Mannheim ein möbliertes Zimmer mit 17 Quadratmeter für 382 Euro und eines mit 13 Quadratmeter für 277 Euro jeweils kalt angeboten hat. Das bedeutet 22,47 Euro beziehungsweise 21,31 Euro pro Quadratmeter!

Sozial geht anders

Das entspricht Münchner Verhältnissen und auf Mannheim übertragen ist das schlicht und ergreifend Wucherei. Ich kenne Herrn Löbel nicht und kann mir kein Urteil über ihn bilden. Christlich, sozial, gerecht gehen aber anders. Nebenbei. Ich bin Eigentümer lediglich einer kleinen Eigentumswohnung. Da wohnt ein armer Rentner drin. Dieser zahlt 7,17 Euro pro Quadratmeter kalt. Seit 2012 bis heute. So geht es auch. Und ich bin Atheist, maximal Agnostiker.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2V4lPBx