Leserbrief

Neues Monstrum

Zum Kommentar „Schwaches Bild“ vom 16. Januar:

Die deutsche Autoindustrie (außer Opel) hat in den letzten Jahren große Gewinne gemacht und damit auch entsprechende Steuern bezahlt. Jetzt wird sie bald zum Subventionsempfänger, um das von der Politik angestrebte Aus für den Verbrennungsmotor, das bis 2030 aufgrund der bis dahin geltenden CO2 Grenzwerte Realität wird, überleben zu können.

Finn Mayer-Kuckuck wirft der Industrie vor, falsche Entscheidungen getroffen und viel zu lange am Verbrennungsmotor festgehalten zu haben. Die meisten Bürger sind aber bisher nicht bereit, Elektroautos zu kaufen. Die Gründe hierfür sind bekannt und nachvollziehbar.

Subventionsbasiertes Modell

Wiederum muss der Staat mit erheblichen Subventionen (6000 Euro pro Fahrzeug) den Verkauf ankurbeln. Nachdem die Politik den Energiesektor mit Hilfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zu einem planwirtschaftlichen Monstrum umgebaut hat, wird anscheinend jetzt das Herzstück der deutschen industriellen Wertschöpfung zu einem subventionsbasierten, planwirtschaftlichen Modell umfunktioniert.

Franz Grossmann, Mannheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/38rUuh9