Leserbrief

Leserbrief: Zu "Gebührensätze neu geregelt" ( FN 22. Juli)

Nicht sehr familienfreundlich

Die Kindergartengebühren um fast 50 Prozent zu erhöhen, damit Fördergelder vom Land für die Renovierungen - Rathaus, Schwimmbad, Sporthalle - genehmigt werden, ist nicht nur unerträglich, sondern widerspricht der angeblichen Kinder- und Familienfreundlichkeit der Landesregierung.

Diese Maßnahme wird noch mehr Familien mit Kindern abhalten, nach Werbach zu ziehen - das Gegenteil war als Ziel ausgegeben. Befremdend kommt hinzu, dass ein kommissarischer Gemeinderat solch einen Entschluss noch treffen darf.

Dass ein Herr Vogel sich nur der Gemeinderatswahl gestellt hat, um diesen Platz einem Verwandten freizumachen, grenzt an Wahlbetrug.

Herr Vogel hat aber schon vor der Bürgermeisterwahl seine "demokratische Denkensweise" zum leidigen Vorbild für Jugendliche kundgetan. So etwas entspricht auf keinen Fall meinem demokratischen Verständnis.

Hierzu gibt es einen Spruch von Haile Selassie I.: "Bei vielen Leuten beginnt das Gewissen erst dort, wo der Vorteil aufhört."