Leserbrief

Nur ein Groß-Feuerwerk im Jahr

Zum Artikel „Zwischen Faszination und Frustration“ vom 30. Juli:

Ich möchte zwar niemanden den Spaß am Feuerwerk verderben. Aber aus Gründen des Umweltschutzes sollte darüber nachgedacht werden, die Anzahl der Feuerwerke pro Jahr auf maximal ein Großfeuerwerk pro Jahr und Stadt zu beschränken.

Alle Abgase, die aus dem Autoauspuff oder aus Fabrikschornsteinen kommen, müssen, beziehungsweise, sollen gereinigt werden. Nur beim Feuerwerk dürfen große Mengen an Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid und Feinstaub ungefiltert in die Umwelt geblasen werden.

Schadstoffe fallen vom Himmel

Beim Feuerwerk wird als Explosivstoff Schwarzpulver oder eine ähnliche pyrotechnische Mischung verwendet. Schwarzpulver besteht aus 75 Prozent Kaliumnitrat, zehn Prozent Schwefel und 15 Prozent Holzkohle. Wenn, wie bei den Pyro Games 2,5 Tonnen eingesetzt werden, kann sich jeder ausrechnen, wie viel umweltschädliche Stoffe vom Himmel fallen. Dazu kommt noch Feinstaub aus dem Dämmmaterial der Sprengkörper.

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2ODvKcW