Leserbrief

Ohne Bezug zu Glückskindern

Zum Debattenbeitrag „Was unterscheidet Glückskinder von Pechvögeln, Herr Bauer?“ vom 2. November:

Inhaltlich wird sich jeder vernünftige Mensch mit den Ausführungen von Herrn Bauer identifizieren. Jedem Kind ist zu wünschen, dass es von seinen Eltern oder notfalls von Ersatzeltern willkommen geheißen wird und so einen Grundstein für ein glückliches Leben erhält. Diese Selbstverständlichkeit – so verstand ich jedenfalls die Überschrift – hat nichts mit dem Thema zu tun.

Eine Anleitung, ein guter Rat bei der Früherziehung von Kleinkindern ist das Geschriebene. Ich sehe keinen Bezug dabei zu Glückskindern, die knapp einer Naturkatastrophe oder einem Verkehrsunfall oder einem Anschlag entkommen sind oder zu Pechvögeln, denen das umgekehrt passiert ist, obwohl sie vielleicht nur einen Meter daneben standen. Den Glücklichen war kaum eine einfühlsame Früherziehung für ihr Glück verantwortlich – glaube ich jedenfalls.

Manfred Jörns, Ludwigshafen

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2NnnnU2

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