Leserbrief

Parkmöglichkeiten für Mitarbeiter schaffen

Zum Artikel „Kreißsäle der Hedwigsklinik werden 2021 geschlossen“ vom 27. August:

Mit einigem Schrecken lese ich im „MM“, dass die Gynäkologie der St. Hedwigsklinik mit 40 Beschäftigten demnächst in das Diakonissen-Krankenhaus zieht. Mit 60 Beschäftigten! So sehr ich mich freue, dass die Kompetenzen des Diako geschätzt und ausgebaut werden, so nachdenklich frage ich aber auch, wo die weiteren 40 Beschäftigten dieser Klinik parken sollen? Die kommen nicht alle mit dem Fahrrad. Die Parksituation in den engen Straßen des angrenzenden Viertels ist jetzt schon eine Katastrophe. Das weiß auch der Bezirksbeirat. Vor dem Seiteneingang Belchenstraße des Diako parken die anfahrenden Krankenwagen in der zweiten und dritten Reihe, die Müllabfuhr bleibt stecken, an die Feuerwehr wage ich gar nicht zu denken.

Genug Gelände vorhanden

Diese Situation ist eingetreten, seitdem vor Jahren das Diako mit dem Heinrich Lanz Krankenhaus fusionierte und die Einrichtungen des Heinrich Lanz in das Diako gewandert sind. Warum baut dieses wachsende Krankenhaus kein Parkhaus oder weist ebenerdige Parkplätze aus? Gelände ist genug vorhanden, wie man auch am jetzt entstehenden neuen Laborgebäude sieht. Kann man angesichts der Belastung der Anwohner und auch der Mitarbeiter denn immer nur sagen, man hat kein Geld?

Nachdem jetzt die Eigentümer gewechselt haben und viele neue Pläne gemacht werden, spreche ich sicher für viele Mitbürger, wenn ich die neuen Eigentümer, die „Barmherzigen Brüder von Maria Hilf“ in Trier, eindringlich bitte, diese Situation zu überdenken und Parkmöglichkeiten für die wachsende Zahl ihrer Mannheimer Mitarbeiter zu schaffen. Die Lindenhöfer möchten das Diako weiterhin willkommen heißen, und nicht als wachsende Last empfinden. (von Ulla Hofmann, Mannheim)

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3muwD8y