Leserbrief

Pflichttest für Reiserückkehrer

Zum Artikel „Risiko-Urlauber: Spahn prüft Pflichttests“ vom 27. Juli:

Die Corona-Pandemie hat zunächst viele Urlaubsträume zunichtegemacht. Jetzt darf man selbst in Risikogebiete auf eigene Verantwortung wieder reisen. Und daher ist es natürlich richtig, die Rückkehrer zwanghaft zu einem Coronatest oder gar zur Quarantäne zu verpflichten. Aber klar ist doch auch, dass man dieses Risiko selbst in Kauf nimmt und daher selbstverständlich die Reise um die entsprechenden Kosten für den Test teurer wird.

Es ist geradezu absurd, diese Kosten der Allgemeinheit über die entsprechende Erhöhung der Krankenkassenbeiträge oder durch entsprechende Steuermittel aufzubürden.

Eine wirklich geradezu schräge Diskussion! Man kann natürlich so argumentieren: Solidarität und die Durchführung eines – für den einen oder anderen etwas unangenehmen – Test kann nur erwartet werden, wenn zumindest die Kosten übernommen werden.

Arbeitgeber setzen Schwelle

Weiterhin kann man ausführen, dass eine umfassende Kontrolle durch die unterschiedlichen Verkehrswege bei den Urlaubsrückkehrern: Flugzeug, Bahn, Auto . . . überhaupt nicht möglich ist. Die Schwelle werden die Arbeitgeber setzen, da sie sich infizierte Urlaubsrückkehrer nicht leisten können und wollen, um neue Hotspots in einer zum Glück wieder aufkeimenden Wirtschaft zu verhindern.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/338IRfI