Leserbrief

Philippsburg-Abschaltung ein Fehler

Zum Artikel „Abschaltung an Silvester“ vom 19. Dezember:

Jetzt wird es ernst. Das moderne, zuverlässige, saubere Kernkraftwerk Philippsburg wird abgeschaltet, nicht etwa, weil es defekt, zu alt oder das Klima geschützt werden soll, sondern einfach, weil die CDU, Angela Merkel, im Jahr 2011 die Wahlen in Baden Württemberg gewinnen wollte, was allerdings nicht funktionierte. Eine gigantische Kapitalvernichtung einer wirtschaftsfeindlichen Ideologie und leider gut gefunden von der „German Angst“, die der Stromkunde allerdings nun bezahlen muss.

Damit nicht genug: Wir müssen jetzt auch höhere Kosten für Sprit und Heizung bezahlen für die bis heute unbewiesene Theorie, dass CO2 für eine Klimaerwärmung verantwortlich ist, für die wir jetzt dankbar sein sollten, weil es Heizkosten spart.

Stromleistung überfordert

Es sollen auch alle Kohlekraftwerke abgestellt werden, ohne dass ein Ersatz vorhanden sein wird. Wind und Sonne sind zur Versorgung, weil wetter- und tagesabhängig, vollkommen ungeeignet – aber gleichzeitig soll der Verkehr elektrifiziert werden, was den Stromverbrauch verdoppeln wird. Was wird unseren Politikern noch einfallen, um dem Rest der Welt zu gefallen? Das eigene Volk ist ihnen vollkommen egal.

Gerhard Bleckmann, Lampertheim

Die Abschaltung des Kernkraftwerks Philipsburg stellt einen großen Fehler der Politik dar. 1400 Megawatt Leistung durch Wind- oder Solarenergie zu ersetzen, ist technischer als auch wirtschaftlicher Wahnsinn. Man bräuchte in etwa, drei Megawatt pro Windrad im Durchschnitt berücksichtigt, rund 470 Windräder.

Beim Einsatz von Solarpanels bräuchte man eine rund 2330 Fußballfelder entsprechende Fläche. Wobei wenn der Wind nur schwach weht und bei trübem Wetter die elektrische Leistung erheblich in die Knie gehen würde. Bei Windstille und nachts gäbe es gar keinen Strom.

Bei der beabsichtigten zusätzlichen Abschaltung der mit fossilen Brennstoffen gefeuerten Kraftwerke wäre das Desaster perfekt. Gar nicht daran zu denken, wenn, wie ebenfalls propagiert, Millionen von Elektroautos in den Verkehr kämen. Diese würden bei fast gleichzeitiger Ladung der Batterien, meistens nachts, wenn die Besitzer zu Hause sind, die verfügbare Stromleistung weit überfordern.

Wenn das die Zukunft sein soll, dann mal gute Nacht. Hier laufen unsere Politiker à la Couleur falschen Fantasie-Ideologien (Grüne) hinterher. Mit Sachverstand hat das nichts zu tun.

Michael Panzer, Mannheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2PONioO

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