Leserbrief

Polizei muss eingreifen

Zum Artikel „Höllenlärm und obszönes Gegröle“ vom 9. Mai:

Ich war schockiert, als ich diese Meldung las, wenn sie die Stimmungslage bei der beschriebenen Sitzung des Arbeitskreises Wohnumfeld des Quartiermanagements für die Neckarstadt-West richtig wiedergibt.

Denn ich interpretiere die Schilderung so, dass die Staatsgewalt keine Möglichkeit sieht, junge Erwachsene, die „sehr unzugänglich und aggressiv“ sind, zum Einhalten allgemeiner Verhaltensregeln des Zusammenlebens zu bringen. Will man wirklich solch ein Armutszeugnis abgeben?

Verhalten nicht vorbildhaft

Wie sollen Familien ihren Kindern gute Umgangsformen vermitteln, wenn diese jeden Tag erleben, dass ältere „Vorbilder“ sich alles erlauben können? Ob Streetworker „sehr unzugänglichen und aggressiven“ jungen Erwachsenen die optimale Hilfe bieten können, wage ich zu bezweifeln. Ich denke, ohne polizeiliches Eingreifen bei möglichst jedem „Störfall“ wird man wohl kaum etwas erreichen.

Im Interesse der ganzen Gesellschaft müssen Kinder erleben, dass das im Artikel beschriebene Verhalten auf gar keinen Fall vorbildhaft ist und nicht toleriert wird!

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2sIFzMx