Leserbrief

Regeln im Verkehr gelten für alle

Zum Artikel „Stadt macht Radfahrern Platz“ vom 3. Juni:

Von allen Seiten werden, wohl auch wegen des guten Wetters und der dadurch vermehrt radelnden Menschen, Verbesserungen und zusätzliche Fahrspuren gefordert, die gefälligst die Autofahrer abzugeben haben. Aber wie sieht es mit der Einhaltung von Regeln und Gesetzen durch Radfahrer aus? Ob Jung, ob Alt radelt alles munter auf dem Gehsteig, Radwege werden gegen die Fahrtrichtung genutzt, Klingeln und Abstand Fehlanzeige.

Mit Wissen von Achtjährigen

Es reicht gegenüber Fußgängern – auch mit Hund – ein Abstand im Zentimeterbereich und das ist nur ein Teil der Vergehen. Scheinbar verändert das Fortbewegungsmittel das Denken. Auf dem Rad fahren viele mit Wissen von Achtjährigen und auf den Rollern von Dreijährigen. Ich fahre auch Rad aber immer aus der Sicht eines Kraftfahrers. Das führt dazu, dass ich nicht über Zebrastreifen rase und Lkw vor der Kreuzung nicht rechts überhole. Wenn sich alle an Regeln halten, haben alle gemeinsam mehr Sicherheit und Spaß auf unseren Straßen. (von Rainer Stefan Wolf, Lampertheim)

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3dOfDVX