Leserbrief

Regelungswut aus Brüssel

Zum Artikel „Das Ende der „Tofu-Bratwurst“ vom 20. Oktober:

Ob sich eine wurstähnliche Masse aus Tofu, Seitan oder Lupine Wurst nennen darf, ist mir völlig wurst. Mir ist aber nicht egal, dass höchstbezahlte Beamte und Abgeordnete Zeit haben, sich mit so etwas zu beschäftigen. Für wie blöd halten die uns eigentlich? Selbst wenn ein verschwindend geringer Anteil der EU-Bürger Tofu für eine Tierart halten sollte, entsteht denen doch gar kein gesundheitlicher Schaden.

Die Idee von einem geeinigten Europa als dem friedlichen und freien Zusammenleben von Völkern, die vormals erbittert Kriege gegeneinander geführt haben, nimmt aber sehr wohl Schaden. Das Wort „Brüssel“ gilt inzwischen als Synonym für überbordende Bürokratie und Regelungswut auf Kosten der Steuerzahler. Meiner Meinung nach: zu Recht! (von Volker Alex, Mannheim)

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2Tqi34B