Leserbrief

Zum Thema Tag der offenen Moschee

Religionsfreiheit

Auch in diesem Jahr nutzten Muslime in Mannheim den "Tag der Deutschen Einheit" dazu, einen "Tag der offenen Moschee" zu propagieren. Wir haben Religionsfreiheit in Deutschland, das heißt aber nicht, dass ich die Geschichte des Landes, dessen Staatsbürger ich geworden bin, ignoriere. Den Muslimen scheint es in diesem Fall etwas an Fingerspitzengefühl zu fehlen.

Es ist natürlich jedermann freigestellt, ohne Schuhe auf Socken den erklärenden Ausführungen eines Imam zuzuhören, aber sollte man sich in den Zeiten der Unruhen im Nahen Osten und der täglichen Nachrichten von schrecklichen Gräueltaten, die unter Berufung auf die Scharia und den Koran verübt werden, etwas Zurückhaltung auferlegen?

Der "Tag der Deutschen Einheit" ist ein besinnlicher Tag für das deutsche Volk und daran sollten sich auch die Muslime halten, wenn sie tatsächlich zu Deutschland gehören wollen. Wie wäre es, wenn Andersgläubige zu Beginn des Ramadan Veranstaltungen inszenierten zum Bekanntwerden besonderer pfälzischer Delikatessen wie z. B. den Saumagen? Guten Appetit!