Leserbrief

Leserbrief Zur Situation der Arbeitnehmer im Vergleich zu Staatsbediensteten

„Rentenhoffnung bei 48 Prozent“

Der von uns gewählte Gesetzgeber, der sogenannte Staat, finanziert sich im Wesentlichen aus Steuern und Abgaben und Gebühren von Arbeitnehmern und dem Mittelstand.

Die Steuerlast ist bei fast 50 Prozent des Bruttolohns angekommen. Damit nehmen wir nach Belgien den zweiten Platz in Europa ein (siehe FN vom 12. April 2017, Titel: „Der Staat greift Bürgern (+Rentnern) in die Tasche“).

Mit diesem Geld werden Beamte, Staatssekretäre, Botschafter, Regierungsmitglieder, Abgeordnete und Ex-Präsidenten bezahlt. Der Steuerzahler finanziert mit Lohnsteuer, Kranken,- Renten- und Pflegeversicherung das Sozialsystem. Staatsdiener bekommen aus diesen Steuern Gehalt und Zuschuss zur Krankenversicherung. Pensionsbeiträge werden nicht erhoben.

Das durchschnittliche Renteneintrittsalter von Staatsdienern ist niedriger, als das von Arbeitnehmern, das auch noch um Jahre angehoben wird.

Unternehmer kennen kein Renteneintrittsalter. Sie arbeiten weiter. Ist dann die Rente fällig, sind es möglicherweise 48 Prozent von was? Und selbst diese 48 Prozent gelten als unsicher. Pensionen der Staatsdiener sind garantierte 71,6 Prozent. Das Geld stammt von den mit 48 Prozent abgespeisten Rentnern, den Arbeitnehmern.

Damit sich Leistung wieder lohnt, rege ich an, darüber nachzudenken, ob man sich in der Mitte (59,5 Prozent) treffen könnte.

Damit wäre eine meiner Ansicht nach bestehende Schieflage beseitigt.