Leserbrief

Ressourcen versiegen

Zum Thema Klimawandel:

In den letzten 60 Jahren ist die Weltbevölkerung von etwa 2,5 auf bald acht Milliarden Menschen angewachsen mit allen Lebensbedürfnissen wie Atmung und Stoffwechsel, Trinken, Essen, Kleidung, Wohnen, Mobilität, Arbeit, Freizeit, Sport, Unterhaltung, Medien, medizinischer Versorgung, Lehre, Forschung und Weiterentwicklung und so weiter. All diese Bedürfnisse sollen bei weiterem Wachstum der Menschheit langfristig befriedigt werden.

Schwer vorstellbares Leben

Dass wir gerade für die Mobilität und Deckung des Energiebedarfs Ressourcen wie Erdöl, Kohle, Metalle oder Mineralien verbrauchen, nicht zuletzt auch mit der eigentlich vermeidbaren Einweg-Praxis, bleibt weitgehend unbeachtet. Im Hinblick auf die Nachkommen fordert man eine saubere Umwelt.

Dass lebensnotwendige Ressourcen bei weiterem Wachstum der Weltbevölkerung in absehbarer Zeit versiegen, darüber wird wohl nur nichtöffentlich nachgedacht. Wenn Erdöl und Kohle aufgebraucht sind, wird die Welt vielleicht sauberer, das Leben selbst aus heutiger Sicht aber schwer vorstellbar.

Claus Einberger, Mannheim