Leserbrief

RNV soll konsequent Hinweise geben

Zum Artikel „Freie Bahn für Maskenmuffel? vom 8. Juli:

Ich nutze fast täglich den öffentlichen Nahverkehr und kann diese Beobachtung bestätigen. Im Zuge der Lockerungen gibt es jedoch auch einen größer werdenden Teil der Fahrgäste, die sich nicht an die Mundschutzpflicht halten.

Die Deutsche Bahn z. B. reagiert auf dieses Problem, indem Sie mehrere Male während der Fahrt und auch schon an den Bahnsteigen Hinweisdurchsagen laufenlässt, dass eine Mund-Nasenbedeckung getragen werden soll. Bei einer Fahrt nach Mannheim und zurück, habe ich vor einigen Tagen mit Umsteigen fünf verschiedene Fahrzeuge der RNV insgesamt genutzt. Nur in einer Straßenbahn lief eine Durchsage zum Mund-/Nasenschutz.

Ich wünsche mir in dieser Hinsicht von der RNV mehr Unterstützung. Besonders im Berufsverkehr oder wenn Schüler unterwegs sind, ist es entsprechend überfüllt. Ein Mindestabstand kann nicht immer eingehalten werden.

Werbespots auf Tafeln

Wenn in dieser Situation Fahrgäste sich nicht an die Pflicht zum Mund-, Nasenschutz halten bzw. die Maske nur über dem Mund tragen oder während der Fahrt zum Kinn schieben, fühle ich mich in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr wohl. Ich wünsche mir, dass der RNV in allen Verkehrsmitteln konsequent Hinweise gibt. Dies war anfangs der Fall, wird aber in letzter Zeit mehr und mehr vernachlässigt. Es könnten außerdem auf den elektronischen Hinweistafeln in den Bussen Werbespots dafür laufen, dass im ÖPNV Mund-/Nasenschutz gewünscht ist.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3hj3h9Q