Leserbrief

Schluss mit unendlicher Toleranz

Zum Debatten-Beitrag „Lässt die Politik die Lehrer im Stich, Frau Freimuth?“ vom 7. April:

Frau Freimuth spricht hier ein Thema an, dass die Schule betrifft. Es zeigt uns die Erfahrung einer Pädagogin aus ihrer täglichen Arbeit. Sie befindet sich aber in bester Gesellschaft mit Polizisten, Schaffnern, Rettungskräften und Ordnungsdienst Mitarbeitern. Und sie hat recht, die Politik muss endlich handeln und dagegen steuern.

Bestrafung notwendig

Es bedarf Sanktionen und Fehlverhalten muss bestraft werden. Um nicht wieder mit den Fingern auf andere zu zeigen, nehme ich mich als Beispiel. Ohne Radarfallen und Politessen würde ich generell zu schnell fahren und parken wo es mir passt. Mag ja sein, ich bin da eine unrühmliche Ausnahme. Ich glaube aber, das liegt in unserer Natur. Daher sollte wirklich Schluss sein mit der unendlichen Toleranz gegenüber Regelverletzern und Gesetzesmissachtern. Es kann und darf nicht sein, dass eine kleine Gruppe unserer Gesellschaft das Miteinander so stört. Es darf nicht sein, dass asoziales Verhalten auch noch belohnt wird. Wir haben uns zu einer freien und toleranten Gesellschaft entwickelt, lassen wir uns das nicht von egoistischen Machotypen kaputt machen. Jürgen Schmitt, Mannheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2EY4pvL