Leserbrief

Schmierentheater von Löbel entsetzlich

Zur Berichterstattung über Nikolas Löbel:

Das Schmierentheater des Nikolas Löbel ist ja entsetzlich. Aber es zeigt ja nur die Spitze des Eisberges der CDU-Mannheim. Einige Leser haben ihre Meinung dazu geäußert. Wenn das der Querschnitt durch die Bürgerschaft ist, dann kann man erkennen, dass die Wähler von der CDU-Mannheim die Nase voll haben. Die Aussagen einiger CDU-Mitglieder bei der Proklamation des CDU-Kurfürsten, die ich bisher geschätzt habe, sind daneben, was zeigt, dass sie in einem eigenen Kosmos leben und sich um die Meinung der Wähler einen Dreck scheren.

Wenn die nächsten Wahlergebnisse nicht nach deren Vorstellung ausgehen, sind dann die dummen Wähler schuld. Wir kennen das ja. Der Erfolg der radikalen Parteien ist nicht deren Leistung, sondern das Versagen der aktiven Politikerinnen und Politiker. Damit wären wir auch bei der vorgeworfenen Politikverdrossenheit, nein das ist nicht so, wir haben eine ausgeprägte Politikerinnen- und Politiker-Verdrossenheit.

Rückfall in Bedeutungslosigkeit

Es gibt ja noch weitere Egomanen in der Politik. Dieser Nikolas Löbel hat schon in der Jungen Union sein Unwesen getrieben und es in der Mannheimer CDU fortgesetzt. Dazu gehören ja immer Zwei: die Einen, die es machen und die Anderen, die es mit sich machen lassen. Wenn die CDU-Granden jetzt nicht tätig werden, wird die CDU-Mannheim in die Bedeutungslosigkeit zurückfallen.

Und was soll dann der gemäßigte Wähler in Mannheim noch wählen? Das Schattendasein über Jahrzehnte hat offenbar jedem CDU-Mitglied gefallen. Man muss ja nicht zeigen, ob man was kann, das machen die Anderen. Eine echte Opposition war die CDU schon lange nicht mehr mit Rücksicht auf die Altersversorgung ihrer Bürgermeister. Wenn die CDU-Mannheim eine demokratische Partei sein will, müssen deren „ehrwürdige“ Granden jetzt handeln und Herrn Löbel entfernen. Die Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel.