Leserbrief

Schulz schlecht geredet

Zum Artikel "Schulz bleibt trotz Niederlage angriffslustig" vom 5. September:

Seit Martin Schulz als Kanzlerkandidat agiert, hat die deutsche Presse, die angeblich unabhängig ist, eine negative Stimmung gegen ihn verbreitet. Solange er im Europa-Parlament in Spitzenposition war, wurde er noch als hochkarätiger Politiker geachtet. Aber wie alle seine Vorgänger bei der SPD-Kanzlerkandidatur wurde er von der deutschen Presselandschaft schlecht geredet.

Wahlforscher nicht neutral

Ich beobachte schon seit langem, dass die überwiegende deutsche Presse der CDU sehr nahe steht. Dies kann man an vielen Artikeln, Kommentaren und ausgewählten Fotos deutlich erkennen. Trotz Unabhängigkeit der Presse werden somit die Vertreter der SPD oft benachteiligt.

Bei den Wahlforschungsinstituten vermisse ich auch die Neutralität und bin immer wieder erstaunt über die veröffentlichten Prozentzahlen, die natürlich im Wahlkampf eine gewisse Beeinflussung auslösen.