Leserbrief

Leserbrief Zu „Keine Rolle rückwärts einlegen“ (FN 9. Mai)

Schwangere brauchen Hilfe

Lieber Herr Falk Hagelstein,

Ihre Gefühle wollte und werde ich versuchen nicht zu verletzen. wenn es dennoch so der Fall ist, entschuldige ich mich!

Was Sie erleben und durchmachen, wenn Sie mit Leuten zusammen kommen, die viele unterschiedliche Probleme haben, kann ich nicht nur nachvollziehen; ich kenne als Seelsorger sehr viele dieser Menschen auch und gerade mit den vielen Problemen, wenn es um Schwangerschaft geht.

Diese brauchen in unserer Gesellschaft nicht nur Gehör, sondern auch Hilfe und solche Menschen, wie Sie es mit der Befragung tun!

Mit meiner „Öffentlichkeitsarbeit“ möchte ich manche grundsätzliche Fragen stellen, weswegen es vielleicht bei dem ein oder der anderen zu solchen persönlichen Notlagen kommt.

Beides scheint mir von ganz großer Bedeutung zu sein!

Ich verstehe mich nicht als Moralapostel; ich möchte nur Widersprüche aufzeigen.

Leben beginnt mit Befruchtung

Was den Bereich des ungeborenen Lebens angeht, darf ich darauf hinwiesen, dass man (fast alle medizinischen und biologischen Experten) davon ausgehen, dass Leben mit der Befruchtung beginnt. Folglich gibt es eine Zeit des Lebens vor der Geburt und eine Zeit des Lebens nach der Geburt.

Einen sehr großen Widerspruch entdecke ich in unserer Gesellschaft bei dem Thema „Abtreibung“, was ich persönlich nicht so gut ausgedrückt finde.

Der Gesetzesgeber verbietet die Abtreibung; er verurteilt diejenigen nicht, die abtreiben. Konsequent, aus formaler Sicht, müsste der Gesetzesgeber Abtreibung legalisieren. dann hätten die, die abtreiben (hoffentlich) keine Problem mehr!