Leserbrief

Seilbahn nach Altrip

Zum Artikel „Schwebend über die Staus hinweg“ und zum Kommentar „Einen Versuch wert“ vom 25. November:

Da wird Doppelmayr aus Österreich nun eine Seilbahn zwischen Luisenpark und dem Buga Gelände bauen und betreiben – ohne Risiko und Kosten für den klammen Mannheimer Stadtsäckel. Doppelmayr sucht für die Zeit danach eine weitere Verwendungsmöglichkeit für die Bahn. Da fällt mir doch spontan folgende Möglichkeit ein: Nachdem sich Altrip seit Jahren vehement gegen eine Rheinbrücke wehrt, könnte doch die Gondelbahn vom Casterfeld, Linie 1 nach Altrip Parkplatz bei Waldparkhalle gebaut werden. Somit könnte dann der Fährbetrieb, der auch häufig die Rheinschifffahrt behindert, entfallen. Die Pendler von der Pfalz könnten dann umweltfreundlicher zur ihrem Arbeitsplatz nach Mannheim kommen.

War das Satire? Im Kommentar zum Thema „Seilbahn über den Rhein“ wird doch tatsächlich eine Prüfung empfohlen, ob die Seilbahn zwischen Luisenpark und Spinelli nach der Buga 2023 eine Verwendung als Rheinquerung zwischen Mannheim und Ludwigshafen finden soll. Gedacht als Verkehrsentlastung während der Brückensanierung.

Üblicherweise transportieren Seilbahnen Personen, maximal mit Fahrrädern, Tretrollern oder ähnlichem. Eine Verkehrsentlastung über den Rhein macht aber nur Sinn für Pkw und Lkw. Mir ist bisher noch nicht untergekommen, dass es bei der Rheinquerung zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu Staus, stockendem Verkehr oder einer sonstigen Überlastung gekommen ist. Eine Überlastung erwarte ich auch nicht bei einer völligen Sperrung der Kurt-Schumacher-Brücke, da es dann immer noch die Konrad-Adenauer-Brücke gibt. Die Kapazitäten für die relativ wenigen Zufußgehenden und Radfahrenden (Genderwahnsinn!) sind mehr als ausreichend. Heben Sie den Kommentar auf bis zum 1. April 2021. Da gehört er hin.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2Jf9mrY https://bit.ly/2JgAOGp