Leserbrief

Staat und Fiskus als Profiteure

Zum Artikel „Frische Luft hat ihren Preis“ vom 18. Juni:

An alle, die jetzt von einer gerechten CO2-Steuer mit sozialem Lastenausgleich träumen: Schon vergessen? Es gibt bereits eine Öko-Steuer! Von der energieintensive Industrien und Golfplätze ausgenommen sind. Ohne eine globale Strategie zur Reduzierung von CO2 (Indien, Brasilien, China, die USA lassen grüßen) würde eine solche Steuer nicht nur die Unter-, Mittelschicht und die ländliche Bevölkerung benachteiligen, sondern auch Arbeitsplätze in Deutschland gefährden, ob man das Argument mag oder nicht.

Eine solche Steuer begünstigt immer die, die sich Neuanschaffungen und Neuinvestitionen leisten können und belastet die, die das nicht können. Ja, es müssen Lösungen her, technischer Art, logistischer Art, eine Steuer aber scheint mir ungeeignet. Dafür gibt es zu viele Beispiele, die zeigen, dass nur einer davon profitiert – der Staat und sein Fiskus. (Rolf Menz, Wilhelmsfeld)

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2Fz5ptH