Leserbrief

Zum Thema Technisches Rathaus / Artikel vom 13.8.

Stadtkultur beleben

In den letzten Wochen wurde wiederholt über die Suche nach einem neuen Standort für die Städtische Bauverwaltung berichtet. Es wurde festgestellt, dass einmal die Entfernung zum Zentrum zu weit, zum anderen die zur Verfügung stehende Fläche zu knapp ist. Der Vorschlag, den Entwurf von Architekt Schwöbel, das Rheintor zu verwirklichen, wurde vom obersten Stadtplaner als zu "wuchtig" abgelehnt.

Mit keinem Wort wurde bisher über die Unterbringung der Bauverwaltung in N 1 nachgedacht. Stattdessen wurde nur über die Leerstände im "Stadthaus" lamentiert. Hier böte sich die Möglichkeit, das Gebäude wieder zu beleben, die Nähe zum Rathaus und eine Anbindung der Sitzungssäle an die Verwaltung zu erreichen. Die Herrichtung der vorhandenen Freiflächen für Büroräume wäre sicher leichter zu bewerkstelligen als die Unterbringung der Stadtbibliothek. N 1 bietet den Vorteil, dass kein Grundstück gesucht und erschlossen werden muss. Außerdem ist eine leistungsfähige Tiefgarage für Behördenbesucher vorhanden. Die Anbindung an den ÖPNV aus allen Richtungen ist gewährleistet. Ich denke, die Unterbringung der Bauverwaltung in N 1 wäre die kostengünstigste Alternative.