Leserbrief

Umdenken bei der Bahn nötig

Zum Thema Klimapolitik:

Als eine der angedachten Maßnahmen gegen die Erderwärmung will man die Bevölkerung dazu motivieren, öfter das Auto stehenzulassen und dafür öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Dazu ist aber ein Umdenken bei der Deutschen Bahn AG dringend notwendig, weil sonst diese Maßnahme ein Wunschdenken bleiben wird.

Mangelnde Kommunikation

Ich war am Montag, 23. September, zwischen Karlsruhe und Hockenheim mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs und musste zwischen Graben-Neudorf und Waghäusel den Schienenersatzverkehr benutzen. In Waghäusel hat die Bahn (planmäßige Abfahrt 20.48 Uhr; Umsteigezeit sechs Minuten) nicht auf den verspäteten Bus gewartet, sondern ist – wohlwissend, dass der nächste Zug erst wieder um 21.49 Uhr fährt – in dem Moment fast leer losgefahren, als der Bus vor dem Bahnhof angehalten hatte.

In unserer heutigen Zeit, in der fast jeder ein Handy hat, erwarten Reisende, dass sich die Bahn und das im Auftrag der Bahn verkehrende Busunternehmen abstimmen und aufeinander warten, ansonsten wird die Verkehrswende nicht funktionieren. Fehlt es hier am notwendigen guten Willen oder am für die Koordination notwendigen technischen Equipment – oder an beidem?