Leserbrief

Umweltsünden müssen aufhören

Zum Artikel „Leser über das Jamaika-Aus“ vom 28. November:

Wer heute noch nicht verstanden hat, dass es eines gravierenden Umdenkens bedarf, um unsere Welt, unsere Wirtschaft und unsere Umwelt zu bewahren, dem empfehle ich zunächst eine Woche Aufenthalt in Shanghai. Lieber Herr Wunder, Deutschland stellt sich und seine Wirtschaft selbst ins Abseits, wenn man weiterhin Grünflächen rodet, um Kohle zu gewinnen, wenn man weiterhin auf Verbrennungsmotoren/Diesel setzt, wenn man nicht endlich damit anfängt, Schadstoffe zu reduzieren und neue Technologien zu fördern, die dazu noch vielen Menschen Lohn und Arbeit in den nächsten Jahrzehnten garantieren.

Rote Linie überschritten

Andere Länder weltweit entwickeln bereits neue Antriebstechnologien. Norwegen ist ein Vorreiter wie man Fahrzeug und Umwelt in Einklang bringen kann. Und im Lande der Tüftler und Denker freuen sich manche Leute, wenn man auf Ewiggestriges setzt. Die Welt ist im Umbruch und mit dieser Situation muss man umgehen lernen, will man nicht bald in der Verliererecke stehen.

Dank FDP und CSU bewegen wir uns genau dahin, siehe Glyphosat-Abkommen mit der EU – weitere fünf Jahre Umweltsünden – aber Hauptsache, den Herstellern geht es gut. Wir müssen ganz schnell begreifen, dass wir uns selbst und unsere Lebensumgebung zerstören, wenn wir genauso weitermachen wie bisher. Die rote Linie ist schon überschritten. (von Ulrich Müller, Waldsee)

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