Leserbrief

Zum Thema Bundesgartenschau

Unüberblickbare Kosten

Was heißt hier denn "Meinungsumschwung", den die Freien Wähler (ML) sehen wollen? Der OB hat unverbindliche Gespräche mit Vertretern des Umweltforums geführt. Mehr nicht. Beschlusslage ist immer noch, was im Gemeinderat verabschiedet worden ist. Am 22. September geht es darüber hinaus um die Grundsatzfrage, ob überhaupt eine Veranstaltungsmaschinerie "Bundesgartenschau" inszeniert und finanziert werden soll. Wozu braucht man denn "Bundesgartenschauen", die überhaupt nichts mit irgendeinem Wettbewerb oder dem Bund als solchem zu tun haben? Mitbewerber für 2023 gab es jedenfalls keine. Für praktische ökologische Politik bedarf es keiner BUGA (früher BGS). Unüberblickbare Kosten gefährden das Gemeinwohl unserer Stadt. Die Feudenheimer Au darf nicht zerstückelt werden. Die geplante BUGA 2023 schadet allenthalben. Man möge sich im Übrigen nicht täuschen, Geschäftsgrundlage sind die Standpunkte der Parteien des Gemeinderats, die die Dezernenten stellen. Da gibt es kein Vertun. Wer keine Unwägbarkeiten riskieren will, soll sich klar mit "NEIN" positionieren.