Leserbrief

Unverständnis über Betriebshof auf Spinelli

Zum Artikel „Ärger um neue Pläne für Grünhof“ vom 28. November:

Man kann es wirklich nicht glauben. Da liest man doch im „Mannheimer Morgen“ schon wieder und wie so oft, dass von der Stadtverwaltung ein Projekt, dieses Mal der Betriebshof Spinelli, schnell, dringlich, still und heimlich durch den neuen Stadtrat noch im Dezember zur Abstimmung durchgepeitscht werden soll. Das mit einem neuen Stadtrat, welcher sich mit dem Projekt Betriebshof auf dem Spinelli-Gelände bisher nur sehr wenig oder auch noch gar nicht auseinandersetzen konnte.

Ein Betriebshof, welcher schändlicherweise Grünhof von der Stadtverwaltung genannt wird und welcher eigentlich erst nach der Bundesgartenschau 2024 in Angriff genommen, beziehungsweise gebaut werden sollte. Ein Projekt, welches ein stark erhöhtes Verkehrsaufkommen an der Kreuzung der schon stark befahrenen Talstraße und dem überlasteten Wingertsbuckel, aus dem Boden gestampft werden soll. Ein Betriebshof in direkter Nähe zu einem neu zu entstehenden Neubaugebiet und direkt angrenzendem neuem Gelände der Bundesgartenschau. Ein Betriebshof mit rund 200 mobilen Fuhrwerken, welche morgens das Gelände verlassen, in der Mittagspause zurückkommen, um anschließend wieder rauszufahren und in den Abendstunden wieder in das Gelände zurückkehren.

Unwürdige Situation

Ein solch stark frequentierter Betriebshof darf und kann ganz einfach nicht ein einem bewohnten Gebiet gebaut werden. Man kann nur hoffen, dass die neue grüne Bürgermeisterin Frau Prof. Dr. Pretzell mehr Blick und Verständnis zu dieser unmöglichen und unwürdigen Situation zeigt als ihre noch amtierende Kollegin Frau Kubala.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/3odD0xa