Leserbrief

Unwürdiger Abschied für Kink

Zum Artikel „Kink sagt Adlern für Bannerzeremonie ab“ vom 7. September:

15 Jahre lang hat Marcus Kink das Trikot der Adler getragen – neun Jahre davon als Kapitän. Für uns als langjährige Fans zeigt dies, dass manche Spieler eben doch keine Söldner sind, sondern auch emotional und treu dem Team, dem Verein, den Fans und der Stadt verbunden.

Dass Kink in dieser Zeit immer alles gegeben hat, das wissen alle wirklichen Adler-Fans. Egal ob beim Autogrammeschreiben, bei Selfies mit den Kindern oder bei all den Charity-Veranstaltungen, nichts war ihm zu viel und stets hatte er ein Lächeln übrig für uns alle!

Dass eine jede Karriere sportlich einmal zu Ende geht, ist klar, dass man einen solch verdienten Spieler und Kapitän so behandelt, das hat Marcus Kink nicht verdient. Dass Markus Kink im Adler-Meisterfilm praktisch nicht vorkommt, obwohl er unser Team fast die ganze Saison aufs Eis geführt hat, ist nicht nachvollziehbar. Hoffen wir, als langjährige Adler-Fans, dass der Verein in zukünftigen ähnlichen Situationen hier ein glücklicheres Händchen beweist.

Bei allem Erfolgsdruck, Wertschätzung und Anstand gehören einfach zum Sport! Wir bedanken uns bei Marcus Kink für die vielen spannenden, aufregenden Momente – bis hin zur Vizeweltmeisterschaft im vergangenen Jahr und das Gefühl zu den Adlern zu gehören, wenn „Unser Kapitän Marcus Kink“ aufs Eis kam.

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2lkYLAc