Leserbrief

Viele Hürden bei der Bücher-Auswahl

Zum Artikel „Hohe Regale sind der Killer“ vom 28. Dezember:

Recht hat Ihre Redakteurin Eva Baumgartner in dem Bericht über die neue Stadtbücherei. Die Bedürfnisse der Nutzenden müssen bei den baulichen Planungen berücksichtigt werden. Bücherregale müssen auch von kleineren Kindern erreichbar sein. Wenn wir Kinder früh zum Lesen bringen wollen, muss eine Einrichtung wie die Stadtbücherei auch über die baulichen Gegebenheiten darauf Rücksicht nehmen.

Aber nicht nur Kinder nutzen die Stadtbücherei. Auch ältere Menschen lesen. Und für diese gibt es schon heute vielfältige Hürden bei der Auswahl der Bücher. Ältere Menschen gehen nicht mehr so einfach in Hocke, um zu schauen, was denn im untersten Regal auf Bodenhöhe steht. Um bei der Überschrift Ihrer Redakteurin zu bleiben, müsste man also formulieren „Niedrige Regale sind der Killer“.

Hocker in den Regalreihen

Es wäre also durchaus sinnvoll, nach Lösungen zu suchen, die den Einschränkungen verschiedener Altersgruppen gerecht wird, wie zum Beispiel rotierende Regale. Und schon jetzt könnte die Stadtbücherei Älteren entgegenkommen, indem in jeder Regalreihe einfach Hocker aufgestellt würden.

Hildegard Klenk, Mannheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2u1KKLy