Leserbrief

Vorbilder wie USA oder Australien

Zum Leserbrief „Deutsche Abneigung gegen sich selbst und die Folgen“ vom 25. Januar:

Ich möchte mich für Ihre klaren Worte bedanken. Ich bin mir sicher, dass viele Menschen so denken wie Sie, sich aber nicht trauen, ihre Meinung öffentlich kundzutun. Warum das so ist, brauche ich nicht zu erklären. Man darf in Deutschland nicht mehr stolz auf seine Herkunft und sein Land sein. Man darf sich nur noch schämen.

Sie sprechen mir aus der Seele, wenn Sie Vorbilder wie die USA, Neuseeland oder Australien erwähnen. Ohne entsprechende Wertschätzung für das Land, die Sprache und die Kultur hat man dort keine Chance einzuwandern. Mit Recht! Man kann nicht nur die Vorteile eines Landes ausschöpfen, auf der anderen Seite aber die fremden Gepflogenheiten mit Füßen treten.

Alle fühlen sich wohl

Ich möchte erwähnen, dass ich auf einen Freundes- und Bekanntenkreis verschiedener Nationalitäten stolz sein darf. Das „Merkwürdige“ daran ist, dass sich keiner meiner Bekannten, trotz anderer Nationalität, in Deutschland nicht wohl, ausgegrenzt oder gar angefeindet fühlt. Warum das so ist, bedarf nur dem Einschalten des gesunden Menschenverstandes.

Barbara Gramlich, Ilvesheim

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/3aO2mM6